Geschichte - Entwicklung

 

 

Am Anfang war der Stock ...

Nordic Walking hat sich in sehr kurzer Zeit vom belächelten Fitnesstrend zum Volks- und Gesundheitssport entwickelt. Nordic-Walking wurde als Sommer-Trainingsmethode der Spitzenathleten aus den Bereichen Langlauf, Biathlon und der Nordischen Kombination genutzt.

1992: Sportwissenschaftliche Untersuchung des Cooper Instituts in Dallas (Amerika) befindet das sogenannte "Stick Walking" für gut und deutlich effektiver als Walking.

1996: Zwei finnische Sportstudenten schreiben eine Diplomarbeit über den Skigang "Sauvakävely" (Stockgehen) und stellen diese der Sportartikelindustrie zur Verfügung.

Im Frühjahr 1997 wurde diese äußerst effektive Sportart in Finnland vorgestellt.

 

Millionen tun es ...

Von 5,5 Millionen Finnen betreiben mittlerweile über 2 Mio. regelmäßig diesen Ganzjahressport. Der Nordic-Walking-Virus befiel nach und nach den gesamten skandinavischen Raum und dehnte dabei seinen Siegeszug nach Deutschland, Österreich und Schweiz aus. In den Ländern wie Frankreich, England oder den USA ist Nordic Walking (noch) fast unbekannt.

Die Sportart Nordic Walking hatte im Jahr 2010 ihr 10-jähriges Jubiläum in Deutschland.

Aktuell betreiben ca. 5 Millionen Menschen in Deutschland Nordic Walking. Leider davon über 90 % mit einer ineffektiven Technik!

Nordic Walking besitzt durch die Ganzkörperbeanspruchung besondere Chancen hinsichtlich der Trainingseffektivität.

Allerdings kann man diesen Nutzen nur erreichen, wenn das Nordic Walking Training korrekt durchgeführt wird. Wer meint, es würde reichen, einfach mit zwei Laufstöcken darauflos zu marschieren, täuscht sich. Denn eine gewisse Technik gehört dazu.

 

Schlimmer noch: Technikfehler beim Nordic Walking können sogar zu Überbelastung des Muskel und Gelenkapparats führen und Verspannungen oder längerfristig sogar Schädigungen hervorrufen.

 

„Ich kann das allein“ – Besserwisser „staksen“ mit viel zu langen und oft sogar falschen Stöcken durch die Gegend.

 

Der Bewegungsablauf ist nicht rund, nicht harmonisch und nicht dynamisch.

Die Stock-, Arm- und Lauftechnik ist fehlerhaft. Diese „Eigenregie“-Geher haben dann Schmerzen in Schienbein, Knie, Hüfte, Rücken, Armen oder Hanggelenken. Und dann wird der wunderbaren Sportart Nordic Walking die Schuld gegeben.

 

Die wenigsten Nordic Walker wissen, wie man die Arme richtig einsetzt. Sie halten die Ellenbogen zu nah am Körper oder lassen sie hängen. Die Bewegung kommt dann nur aus dem Unterarm. Doch genau das ist das Entscheidende. Beim Joggen dirigieren die Beine die Bewegung, beim Nordic Walking dirigiert der Oberkörper. Nur wer die Arme richtig einsetzt, schafft es, den ganzen körper zu aktivieren.

 

 

Die NWU (Nordic Walking Union e.V.) und ihre Stützpunkte berücksichtigen als erster Verband die neuen, sogenannten 13 Kriterien für die richtige Technik beim Nordic Walking.

 

Mein Ziel ist es, nach den Richtlinien der NWU und den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studienauswertungen die "Gesundheitsorientierte Nordic Walking Technik" in meinen Kursen zu vermitteln.

Die NWU ist ein von erfahrenen Akteuren der Deutschen Nordic-Walking-Szene 2004 gegründeter Fachverband und hat sich sehr schnell einen Namen als hervorragende Vertretung für die Sportart machen können. Der Verband kümmert sich um die Nordic-Walking- Entwicklung, die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern nach einheitlichen, anerkannten Qualitätskriterien und um informationspolitische Aufgaben.

Wie gut ist Deine Nordic Walking Technik? Lassen sie überprüfen - am besten bei einem qualifizierten Trainer der NWU oder gleich direkt bei uns am Stützpunkt.

 Die sechs wichtigen Bausteine der Nordic Walking Technik

 

1. langer Arm für effektive Kraftübertragung und Mobilisation des Oberkörpers

2. Hände greifen & öffnen für kraftvollen, kontrollierten und sichern Stockeinsatz

3. Oberkörperaufrichtung - individuell und rückenfreundlich

4. Oberkörperrotation - zur Kraftübertragung von den Armen auf den Rumpf

5. Angepasster Schritt, synchron zu raumgreifenden Armbewegungen

6. Aktive Fußarbeit gibt Bewegungssicherheit und schützt vor Verletzungen

(Stockposition mittig)

 
 
 
 
 


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